Bereits als Grundschulkind erhielt ich meine erste Brille wegen beginnender Kurzsichtigkeit. Von Jahr zu Jahr addierten sich die Dioptrien, bis die Werte schließlich mit Mitte 20 bei etwa -7 Dioptrien stabil blieben. Die Brille tauschte ich gegen Kontaktlinsen und akzeptierte die Vorstellung von einer unveränderbaren Sehschwäche. Erst Mitte dreißig hörte ich zufällig von einem Buch über das Sehtraining, das mein Interesse weckte und meine Sichtweisen wesentlich erweiterten.

Meine Interessen führten mich nach dem Abitur zu einem Studium der Biologie und Germanistik, seit 2004 arbeite ich auch in diesen Bereichen als Lehrerin. Schon damals interessierten mich scheinbar gegensätzliche Weltanschauungen, wobei sich nach meiner Auffassung in der Kombination der Geistes- und Naturwissenschaften keine Grenzen, sondern ungeheure Synergien ergeben.

So war mir ein ganzheitliches Menschenbild nie fremd, wodurch sich der Gedanke ergab, dass auch die Sehkraft nichts Statisches sein kann, sondern variabel auf äußere und innere Einflüsse des Organismus reagiert und eine Korrektur durch Brillengläser uns im Alltag zwar funktionieren lässt, nicht aber die Ursache einer Sehschwäche beheben kann.

Ich belegte Kurse im Sehtraining und bemerkte sehr schnell Sehverbesserungen, die auch der überraschte Optiker bestätigte. Sehr schnell wusste ich, dass ich dieses Wissen weitergeben möchte und entschied mich 2016 zu einer Ausbildung zur ganzheitlichen Sehtrainerin am Naturheilzentrum für Sehen und Gesundheit bei Marianne Wiendl in Starnberg, die ich im März 2017 erfolgreich abgeschlossen habe.

Ich lade Sie herzlich ein, mehr über das Sehtraining zu erfahren und in Begleitung Ihre Sehkraft neu zu entdecken und diese nachhaltig zu stärken.

Ihre

Sonja Kremer